Slam
Nick Hornby
Knaur, 2009
Das Buch dreht sich um Sam, einen so durchschnittlichen wie sympathischen Jungen, der zur Schule geht, nachmittags mit seinen Kumpels Skateboard fährt, und wenn er nicht mehr weiter weiß, dann unterhält er sich mit dem Plakat des Skateboard-Idols Tony Hawks an der Wand seines Zimmers. Per Zufall lernt er die hübsche Alicia kennen, ein Mädchen, das er im Grunde für eine Nummer zu groß für sich hält, die sich aber nicht nur in ihn verknallt - auf einmal ist sie schwanger. Sie will das Kind bekommen. Sam wird Vater.
Mir hat dieses Buch sehr sehr gut gefallen. Die Geschichte ist geschickt konstruiert und spannend geschrieben. Das kommt daher, dass dieses Buch nicht aus der Sicht einer Mutter, sondern aus der Sicht des Vater geschrieben ist. Der Roman dreht sich darum, aus der Perspektive von Sam zu erzählen, wie so ein überstürztes Älterwerden abläuft, wie es sich anfühlt, auf einmal Verantwortung zu haben, ohne darauf vorbereitet zu sein. Er handelt von Ängsten, Euphorien, Fluchtfantasien und Fehlern, die damit einhergehen. Slam ist auf jeden Fall den Menschen zu empfehlen, die schon andere Bücher von Nick Hornby gelesen haben. Es ist all jenen zu empfehlen, die sich auch bei einem ganz "alltäglichen" Thema gerne überraschen lassen.
5/2010
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