Das Orangenmädchen
von Jostein Gaarder
dtv 2010 (6. Auflage)
ab 15 Jahre
Georgs Vater ist vor elf
Jahren gestorben. Da war er vier. Heute ist er 15. Eines Tages findet
seine Großmutter, also die Mutter des toten Vaters, einen Brief,
geschrieben an den "großen" Sohn. Es ist ein Abschiedsbrief, natürlich.
Aber er erzählt eigentlich die Geschichte einer ganz großen Liebe: die
Suche nach dem Orangenmädchen. Und die Sehnsucht nach den Sternen im
Universum. Der Brief wird ein Sprung zurück in die Zeit, doch eigentlich
geht es um die Zukunft. Georgs Vater konnte ihm keine Antworten mehr
geben, aber er hatte noch Zeit, die richtigen Fragen an den "großen"
Sohn zu stellen.
Dieses Buch ist eine Geschichte, wie sie sonst als
Liebesroman eingestuft werden würde, doch zugleich ist es einer der
schönsten Abschiedsbriefe seiner Zeit. Das Buch hat mir ausgesprochen
Gut gefallen, ich denke, vor allem wegen der Lebhaftigkeit jeden Satzes.
Es ist einfach gehalten, auch wenn ab und zu ein Wort unverständlich
war und ich es nachschlug. Das Buch ist denjenigen zu empfehlen, die von
Gaarder auch schon "Sophies Welt" gelesen haben. Es ist ein
philosophisches Buch, das über Leben, Liebe und Glück nachdenkt. das
Alter spielt dabei weitgehend keine Rolle, günstig währen jedoch
12/2010
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