Anfang und Ende allen Kummers ist dieser Ort
von Siobhan Dowd
Carlsen 2009
Für Leser und Leserinnen ab 15 Jahren
Inhalt/Klappentext
Nordirland,
1981. Es ist Sommer und Fergus küsst Cora, das Mädchen aus Dublin. Und
er fragt sich: Warum tut die ganze Welt eigentlich nicht genau dieses,
immerzu? Es ist Sommer und Fergus lebt in Drumleash, Nordirland. Es ist
der Sommer der Unruhen, des Hasses, der Gewalt, des Hungerstreiks. Und
Fergus ist hier zu Hause.
Der Roman der britisch-irischen
Autorin Siobhan Dowd spielt im Grenzgebiet zur irischenRepublik und
erzählt aus der Sicht des Jungen Fergus die Geschichte seiner ersten
Liebe in einer Zeit immer gewalttätig werdender Auseinandersetzungen,
die sich bis in seine Familie hin auswirken. Verbunden wird die
Geschichte mit dem Fund einer Moorleiche im Grenzgebiet, die Cora und
ihre Mutter, eine Archäologin, in diese Gegend führen.
Das Buch
beschreibt auf eindrucksvolle Art und Weise die Ambivalenz einer Region
zwischen Krieg und Frieden, Hoffnung und Resignation, Liebe und Hass.
Fergus
muss entscheiden, ob und wie er sich politisch positionieren will und
ob es überhaupt möglich ist, dass ein Mädchen wie Cora sich in ihn
verlieben kann.
3/2011
