A Long Way Down
von Nick Hornby
Knaur, 2006
„Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere einem dabei zusehen.“ Das denken sich zumindest die vier schrägen Typen, die sich rein zufällig an Silvester auf ein-und demselben Hochhaus wieder finden. Die vier schrägen Typen, das sind der Talkshowmoderator Martin, der Ex-Musiker JJ, Hausfrau Maureen und nicht zuletzt Jess – ein ungezogenes unglaublich freches und doch liebenswürdiges Wesen auf dem Sprung zum Erwachsen werden. So findet an jenem Abend eine kleine Gruppe von Menschen zusammen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch sind sie aufeinander angewiesen...
Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen, auch wenn es auf den ersten Blick ein wenig deprimierend wirken mag. Das Besondere an diesem Roman ist, das Nick Hornby die komplette Geschichte von den viere Charakteren erzählen lässt. Jeder der vier Hauptfiguren tut das auf seine ganz eigene Art und Weise, es ist genau das, was „ A Long Way Down“ so unkompliziert und spannend zu lesen macht. Dieser Roman ist jenen zu empfehlen, die Geschichten lesen, in denen es um mehr oder weniger alltägliche Probleme geht und wo die Probleme womöglich zuerst offen dazuliegen scheinen. Und es ist all jenen zu empfehlen, die sich dabei auch mal gerne überraschen lassen.
5/2010
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